Spätsommer am Aletschgletscher

Eine letzte schöne Sommerwanderwoche sollte es werden. Und das wurde sie. Ort des Geschehens war der auf 1950m Höhe gelegene autofreie Ort B...

Eine letzte schöne Sommerwanderwoche sollte es werden. Und das wurde sie. Ort des Geschehens war der auf 1950m Höhe gelegene autofreie Ort Bettmeralp in Kanton Wallis. Mit 301 Sonnentagen im Jahr fast ein Garant für schönes Spätsommerwetter. Die nächtliche und erstaunlicherweise pünktliche Anreise mit der Bahn führte dazu, dass wir bereits mittags vor Ort waren und unser Quartier beziehen konnten. Ideal, um noch eine erste kleine Erkundungswanderung zu unternehmen. Und so ging es direkt von Bettmeralp über die Gopplerlücke, vorbei am Speichersee zum Blausee und weiter bis zum Aussichtpunkt Moosfluh, wo wir einen ersten gewaltigen Blick auf den Großen Aletschgletscher und die umliegende Bergwelt erhaschen konnten. Neben den direkt vor uns liegenden Fusshörnern und dem Gaisshorn hatten wir auch direkten Blick auf das weiter im Süden liegende Matterhorn und die dort umliegenden 4000er. 

Den oberen Teil des Aletschgletschers hatten wir bereits im Jahr 2010 vom Jungfraujoch aus betrachten können, aber der Ausblick hier war dann doch noch einmal etwas anderes. Ausgiebig genossen wir die Aus- und Ansichten, die uns die ganze Woche begleiten würden und nahmen dann den Gratweg in Richtung Biel, wo wir dann vorbei am Bettmersee zurück in den Ort abstiegen, die Runde nach etwas mehr als sieben Kilometern und 400 Höhenmetern beendeten und uns auf unsere geplanten Wandertouren freuten. Dass uns der Abend noch mit einem herrlichen Alpenglühen erfreute, das wir direkt von unserer Unterkunft aus ausgiebig betrachten konnten, machte diesen ersten Tag in der Aletscharena schon ziemlich perfekt. 































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